Freie Wähler Brachttal e.V.
Freie Wähler Brachttal e.V.

Pressemitteilungen:

Pressemitteilung vom 01.02.2016

 

Freie Wähler Brachttal investieren in die Alte Schule Hellstein


Dachrinne am Hintereingang und Spende für Innenhofgestaltung

 


Die Freien Wähler Brachttal (FWB) haben wie angekündigt das Geld aus den Erlösen der Weihnachtsmärkte 2013 und 2014 dem Ortsbeirat Hellstein überreicht. Der erwirtschaftete Betrag von knapp fünfhundert Euro wurde auf diesen Betrag aus der Vereinskasse aufgerundet und dem Ortsvorsteher Wilhelm Schmits in Form eines symbolischen Schecks offiziell überreicht. Tatsächlich wurde der Betrag auf ein Kundenkonto bei einem regionalen Baumarkt eingezahlt und kann dort zweckgebunden vom Ortsbeirat abgerufen werden. Das Geld ist für den Ausbau des Innenhofes der ´Alte Schule´ in Hellstein gedacht. Dieser soll durch das Pflastern mit Rasengittersteinen so umgestaltet werden, dass dort größere Feste stattfinden können. Diese Idee kam bereits Ende 2014 auf und sollte die künftige Durchführung der Weihnachtsmärkte erleichtern, da diese nicht mehr auf der Raiffeisenstraße vor der ´Alte Schule´ stattfinden können. Das Projekt konnte leider nicht wie geplant bereits im Herbst  2015 umgesetzt werden und soll nun im Frühjahr 2016 endlich auf der Agenda stehen.
In Vorbereitung auf die Haushaltssitzungen trafen sich die FWB zu Fraktionsberatungen montagabends in der ´Alte Schule´, während parallel in einem anderen Raum die Chorgemeinschaft Brachttal probte. Da es an diesem Abend nass und sehr kalt war, sprachen die Mitglieder des Chores, unter Federführung ihrer Vorsitzenden Frau Metzner, die Mitglieder der FWB an. Es wurde dabei die Problematik geschildert, dass vom überdachten Eingang an der Hintertür der ´Alte Schule´ Regen und Schnee auf die Treppe tropft, da dort keine Dachrinne vorhanden ist. Dies führte in der kalten Jahreszeit dazu, dass die Steintreppe gefährlich glatt wurde. Der Chorgemeinschaft wurde von Seiten der FWB unbürokratische Hilfe zugesagt und dies auch sofort umgesetzt. Der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt 2015 war infolge des für die Durchführung des Weihnachtsmarktes betriebenen notwendigen Aufwandes sehr gering. Allerdings reichten die Gelder gerade aus, um eine Dachrinne und eine Kette anzuschaffen und somit bei der Problematik am Hintereingang Abhilfe zu leisten. Daher beschlossen die FWB einstimmig, das Geld entsprechend zu verwenden. Ortsvorsteher Wilhelm Schmits, FWB, kaufte das notwendige Material ein und brachte die Dachrinne zusammen mit einem Bekannten umgehend an.

Pressemitteilung vom 29.01.2016:

 

Gebührenfreie KITA-Plätze in Brachttal als Ziel
Freie Wähler Brachttal unterstützen das Volksbegehren ´KITAfrei´
 
Für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung werden die Freien Wähler Brachttal einen Resolutionsantrag einreichen, mit welchem sie alle Gemeindevertreter auffordern, sich für das Projekt ´KITAfrei´ einzusetzen. "Bei 'KITAfrei' handelt es sich um den Versuch ein Volksbegehren für kostenfreie KITA-Plätze in ganz Hessen zu erreichen" erklärt der FWB-Vorsitzende Christian Klas. Es geht den FWB dabei um die Möglichkeit, gleich mehrere Ziele mit einer Handlung zu erreichen. Zum einen wird durch gebührenfreie Kitaplätze eine Chancengleichheit im Bildungssystem hergestellt, zum anderen werden die erheblichen Kosten der Kommunen dahin verlagert, wo sie tatsächlich hin gehören: zum Land. "KITAs sind keine Verwahranstalten mit Puddingtanten, die auf die Kinderchen aufpassen, diese Einrichtungen sind der Einstieg in die Bildung. Kinder werden in den KITAs unter anderem im Erwerb der sprachlichen und sozialen Kompetenzen geschult" erläutert Katrin Klas-Frenzel. Daher steht es für die FWB außer Frage, dass KITAs die ersten Bildungsstätten sind und somit eine Gleichstellung mit Schulen und Universitäten erfolgen muss, bei denen niemand die notwendige Beitragsfreiheit anzweifelt. 
"Die Verschiebung der enormen Kosten auf das Land hat für uns in Hessen den weiteren großen Vorteil, dass der Länderfinanzausgleich in einem zweiten Schritt neu überdacht werden muss. Es kann nicht sein, dass bei uns die Eltern in klammen Kommunen hohe Gebühren zahlen müssen und Hessen parallel dazu im Finanzausgleich schwächere Bundesländer unterstützt, die wiederum als Nehmerländer ihren KITA-Kindern landesweit kostenfreie KITA-Plätze anbieten." findet Torsten Gast.
Die FWB hoffen in der Brachttaler Gemeindevertretung auf eine breite Unterstützung des Vorhabens ein Volksbegehren zu ´KITAfrei´ zu erreichen. Mit dieser Unterstützung wollen sie dann parteiübergreifend Unterschriften für das Volksbegehren sammeln. Weitere Informationen zu dem Projekt erhält man im Internet auf www.KITAfrei.de.
"Die entsprechenden Formulare zur Unterstützung können Interessierte auch schon vor einem möglichen Brachttaler Grundsatzbeschluss über die Mitglieder der FWB erhalten, denn wir werden auf jeden Fall für das Erreichen des Quorums kämpfen", führt Brachttals 1. Beigeordneter Dietmar Noack aus.
Der entsprechende Antrag der FWB wird in der Sitzung am 29.02. gestellt. Bei dieser Sitzung wird Noack erneut den Bürgermeister vertreten. Stürz, der vergangene Woche auf einer Pressekonferenz ankündigte, Anfang Februar ins Rathaus zurückzukehren, wird frühestens nach der Kommunalwahl seinen Dienst wieder aufnehmen. Bis dahin wird Noack in bewährter Art und Weise, engagiert und souverän die Geschicke der Gemeinde weiter leiten.
 

Pressemitteilung der Freien Wähler Brachttal vom 09.01.2016,
veröffentlicht durch GNZ, GT und Vorsprung-online :


Große Veränderungen sind unabdingbar

Anfänge für Veränderung sind schon vor der Wahl sichtbar

Die Freien Wähler Brachttal stellten auf Ihrer jüngsten Sitzung deutliche Anzeichen für positive Entwicklungen in Brachttal fest und erhoffen sich eine klare Fortsetzung. Dies wird unter anderem an der Art und Weise fest gemacht, wie aktuell das Rathaus und die Arbeit der Verwaltung durch den 1. Beigeordneten präsentiert werden, zum Beispiel bei der Einbringung des Haushaltes für das Jahr 2016.

Die positiven Entwicklungen werden aber auch daran fest gemacht, dass es in fast allen Parteien und Wählervereinigungen, so auch bei den Freien Wählern,  neue Aktive gibt, die sich mit Ideen und frischem Engagement einbringen.  Mit Simone Wendling, Yvonne Langer und Torsten Gast haben sich den Freien Wähler Brachttal neue Kräfte angeschlossen, die gemeinsam mit den „alten Hasen“ etwas auf die Beine stellen möchten. Mit Reinhard Gleiß konnte eine erfahrene kommunalpolitische Kraft als Berater und Kandidat für die Wählergruppe gewonnen werden.

„Dadurch sind wir insgesamt wieder sehr gut aufgestellt, bleiben jedoch weiteren neuen Mitgliedern gegenüber sehr aufgeschlossen. Arbeit gibt es nach wie vor genug, so sind  z. B. die Ausarbeitungen zu einigen Sachthemen für die Sitzungen sehr zeitaufwändig und engagierte Mitstreiter herzlich willkommen!“, so der Vorsitzende der FWB, Christian Klas.

Das Antreten der neuen Liste „Gemeinsam für Veränderung“ (GfV) zur Gemeindevertreterwahl wird bei den FWB als durchweg positiv bewertet. „GfV kann uns natürlich auch die ein oder andere Wählerstimme kosten, vor allem weil sie thematisch und von der Art und Weise, wie man Politik leben möchte, sehr nah an unseren Grundsätzen sind. Es besteht jedoch durchaus die Hoffnung, dass die Gruppe tendenziell den ein oder anderen Neuwähler oder bisherigen Nichtwähler anspricht und motiviert, am 06. März zur Wahl zu gehen!“ findet Bernd Henkel, der 2005 mit Alexander Potsis den Anschub für die Gründung der FWB unternahm. Als den wichtigsten Aspekt sehen die Freien Wähler, dass sich mit dieser Vereinigung eine weitere, unabhängige Kraft zur Wahl stellt, die sich auch auf die Fahne schreibt, ohne Fraktionszwang und ohne feste Koalitionen für die besten Lösungen einzutreten. Dadurch ist für Brachttal mit den FWB und der GfV eine sehr starke Alternative zu den etablierten Parteien entstanden.

Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger wird für Brachttal als Schlüssel zum künftigen Erfolg gesehen. Brachttal hat wenig Geld zur Verfügung! Daher müssen wir in Zukunft noch einiges mehr selbst in die Hand nehmen, um unsere wirtschaftliche Situation erheblich zu verbessern, das WIR-Gefühl zu stärken und über die Dorfgrenzen hinaus noch enger zusammen zu wachsen.

„Jede Krise bietet die besten Chancen für Veränderungen. Mit Mut und Weitsicht können wir als Gemeinde gestärkt aus dem „Tal der Tränen“ hervor kommen, davon sind die FWB überzeugt. Daher haben wir in Brachttal aktuell eine gute Basis, denn wir haben mit der Finanz- und der Führungskrise gleich zwei Ausgangspunkte!“ findet Torsten Gast.

 Die Freien Wähler Brachttal werden aus diesem Grund in der nächsten Zeit massiv auf die Stärkung der Ortsbeiräte drängen und auch versuchen den Gemeindevorstand davon zu überzeugen, dass den Ortsbeiräten und örtlichen Vereinen über die bisherigen Ortsbeiratsmittel hinaus, Gelder zur Verfügung gestellt werden. Für die Verwendung der Finanzmittel soll es nach Wunsch der FWB, sehr strenge Auflagen seitens Gemeindevorstand und Gemeindevertretung geben. Die Ausrichtung der Verwendungsmöglichkeiten wird ganz klar in Richtung Erhalt der Infrastruktur, Leerstandsvermeidung, Generierung von Zuzug und stärkere Auslastung der Gemeinschaftshäuser gehen. 

Außerdem sollte es wie in Birstein turnusmäßige Ortsvorsteherkonferenzen geben, sowie einen regelmäßigen „runden Tisch“ zwischen Ortsbeiräten, Vereinsvertretern und Verwaltung. „Brachttal braucht andere Lösungen als lediglich konstante Gebührenerhöhungen! Wir müssen eisern sparen und durch die Bündelung und Strukturierung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer voran kommen!“ sagt Katrin Klas-Frenzel.

Überregional unterstützen die Freien Wähler Brachttal das Projekt KITAfrei, welches die Freien Wähler Hessen für ein Volksbegehren zur Einführung gebührenfreier Kindertagesstätten in Hessen auf den Weg gebracht haben. Dieses Projekt wird auch auf Kreisebene von den Freien Wählern Main-Kinzig unterstützt, für die mit Torsten Gast, Bernd Henkel, Alexander Potsis und Markus Gleiß gleich vier Bewerber aus Brachttal antreten.

 

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Und täglich grüßt das Murmeltier:

Einen Artikel mit dieser Überschrift kann man in Brachttal seit Jahren ständig einstellen. Das in dem folgenden Artikel aus 2013 erwähnte Projekt "Jung kauft Alt", welches die FWB 2011 auf den Weg gebracht haben, wird immerhin seit Mitte 2015 endlich umgesetzt!


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Gewerbegebiet Im langen Streich: hier ist nicht nur der Name lang ...

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Um Geld zu sparen, werden bei uns für zwei Kitas drei Leiterinnen eingestellt. Das die eine nicht die laut Mindestverordnung erforlderiche pädagogische Ausbildung für die Leitung einer KiTa hat, interessiert niemanden. Es wird eine "organisatorische Leitung" erfunden, unseres Wissen im Bundesgebiet einmalig:

 

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Die Zusammenlegung der ehemals angebotenen Hortbetreuung von KiTa und Förderverein, um Kosten zu sparen, war eine Idee der FWB. Auch hier war der Weg steinig und schwer



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Aufstellung des Schildes "Guude in Brachttal" am Südbahnradweg im Sommer 2012:


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Artikel aus dem Gelnhäuser Tageblatt vom 07.11.2009
(in ähnllichem Wortlaut auch erschienen in der GNZ vom 09.11.2009):

 

Kommunalpolitik der anderen Art

Freie Wähler Brachttal waren diesmal rund um die Kindertagesstätte "Schatzkiste" aktiv

(gt). Seit ihrer Gründung verstehen sich die Freien Wähler als "Bürger für Bürger in der kommunalen Politik". Deshalb sei es für die Aktiven auch selbstverständlich, sich vor Ort über den Fortgang von in die Wege geleiteten Projekten zu erkundigen, sich aktiv in Arbeitsprozesse einzubinden und ausgewählte Vorhaben notfalls auch finanziell zu unterstützen. Dies erklärten die FWB gestern in einer Pressemitteilung.

Als sich die räumliche Aufstockung der Kindertagesstätte "Schatzkiste" dem Ende zuneigte und der Innenausbau begonnen wurde, baten die Freien Wähler Brachttal die Gemeindeverwaltung um einen Besichtigungstermin auf der Baustelle. Bürgermeister Schütte ließ es sich nicht nehmen, die Mandatsträger persönlich durch die Baustelle zu führen und offene Fragen zu beantworten.

Das Ergebnis der Baumaßnahme kann sich aus Sicht der FWB sehen lassen und dank dieses "weitsichtigen Projektes" sei die Gemeinde Brachttal bereits nach Fertigstellung der neuen Gruppenräume für die in 2013 kommenden Anforderungen räumlich gerüstet.

An zwei Wochenenden im Oktober fanden Arbeitseinsätze von Freiwilligen zur Umgestaltung des Außenbereichs der Kindertagesstätte "Schatzkiste" statt. Auch hier waren Aktive der Freien Wähler vor Ort und packten tatkräftig mit an. Es wurde gehackt, gebuddelt, geschippt und wehrhaft dem teilweise furchtbaren Wetter getrotzt. Der gemeinsame Arbeitserfolg aller freiwilligen Helfer könne sich sehen lassen, wovon sich jedermann beim Besichtigen der Außenanlage selbst überzeugen könne. Ein weiterer Arbeitseinsatz werde noch in der Außenanlage erforderlich sein, der Termin stehe jedoch noch nicht fest. Die Freien Wähler freuen sich bereits jetzt darauf, mit vielen anderen Freiwilligen das Projekt an diesem Tag abzuschließen.

Zur Fertigstellung der Außenanlage werde dann noch weiterer Rollrasen angeliefert werden, für dessen Anschaffung zu Spenden aufgerufen wurde. Auf Anfrage erhielten die Freien Wähler kürzlich die Rückmeldung, dass noch etwa 1000 Euro Spendengelder fehlen um die Kosten zu decken. Dies hat die Freien Wähler nun dazu veranlasst, als Beispiel voranzugehen und aus ihrem knappen Budget eine Spende in Höhe von 100 Euro zur Verfügung zu stellen. "Im Gegensatz zu den Parteien haben wir keine große Finanzierungsmaschinerie hinter uns stehen, sondern wir tragen uns allein durch unsere sehr moderaten Vereinsbeiträge und die uns zustehenden Gelder aus der politischen Arbeit", erklärt der Vorsitzende der Freien Wähler, Christian Klas. "Es ist für uns jedoch selbstverständlich, dass wir diese knappen Gelder möglichst wieder in Projekte hier vor Ort einfließen lassen."

Wer für den Rollrasen spenden möchte, kann sich an die Leiterin der Kindertagesstätte "Schatzkiste", Nadja Schütte, oder an die Gemeindeverwaltung wenden.

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Pressemitteilung aus 2008, erschienen in GT und GNZ:

Dialog statt verhärteter Fronten

Lösung für Jugendliche am Tegut muss gemeinsam gefunden werden

„Überrascht“ und „Schockiert“ waren die häufigsten Aussagen von Bürgern, die man auf die Berichterstattung  zum Thema „Jugendliche am Tegut-Markt“ angesprochen hat. Dies bezogen die Angesprochenen jedoch zumeist nicht auf die Ausmaße der angeblichen Randale, sondern viel mehr auf die Art und Weise, in welcher dort berichtet wurde. Ortbeiratsmitglied Katrin Klas-Frenzel (Freie Wähler Brachttal), Ortsvorsteher Toni Mutter (SPD) und der FWB-Vorsitzende und Gemeindevertreter Christian Klas, besuchten am Donnerstag Abend vor Ort die betroffenen Jugendlichen, um mit diesen über deren Sicht des Problems zu sprechen.

Zur Vorgeschichte: Seit mehreren Jahren treffen sich Schlierbachs Jugendliche und einige auswärtige Gäste auf dem Parkplatz des Tegut-Marktes. Das es bei diesen Treffen nicht immer leise zu geht, dürfte jedem klar sein, der solche Treffpunkte von Jugendlichen kennt. Einige Bürger fühlten sich von Seiten der Gemeinde alleine gelassen und wollten mit einer Unterschriftenliste eine Lösung herbeiführen. Bei einer Versammlung wollte man das weitere Vorgehen besprechen.  Der dort anwesende freie Mitarbeiter einer regionalen Zeitung hat dann jedoch einen Presseartikel herausgebracht der von den Initiatoren so nicht gewollt war. Die Berichterstattung war überzogen und somit kontraproduktiv für das Ziel eine verträgliche Lösung des Problems, auch im Sinne der Jugendlichen, herbeizuführen.

In der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung gab es eine Vorlage des Rathauses, um die frei gewordene Halbtagsstelle der Jugendbeauftragten sofort neu zu besetzen und gleichzeitig auf eine volle Stelle anzuheben. Der Vorschlag wurde mehrheitlich in die Ausschüsse verwiesen, mit dem Hinweis darauf, dass man dann bei der Diskussion auch gleich mit prüfen kann, ob der alte Jugendraum in Schlierbach noch den Anforderungen entspricht. „Ich habe in dieser Sitzung gefordert, die Stelle sofort zu besetzen. Ein nicht optimaler Raum ist für die Jugendlichen immer noch besser als gar kein Raum, war meine Argumentation“, sagt Christian Klas, denn „Eine alternative Örtlichkeit kann man im Nachhinein immer noch in Ruhe suchen.“

„Das Gespräch mit den Jugendlichen am Tegut hat deutlich gezeigt, dass es sich hier nicht um junge Menschen handelt, mit denen man nicht kommunizieren kann. Auch das beschriebene Aggressionspotential und die Drogendelinquenz trifft nach meiner Einschätzung, mit langjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit, nicht auf die Angetroffenen zu! Vielmehr zeigten sich auch die betroffenen Jugendlichen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit.“ stellte Katrin Klas-Frenzel nach dem Ortstermin am Donnerstag fest.

Der Verlauf des Gespräches vor Ort bestärkte Ortsvorsteher Mutter in seinem Plan, in den kommenden Tagen zu einer Ortsbeiratssitzung speziell zu diesem Thema einzuladen. Mutter will dabei die Anwohner, Jugendlichen, Eltern und die verantwortlichen Mandatsträger an einen Tisch bringen, damit man gemeinsam nach einer adäquaten Lösung suchen kann.

Bei diesem Gespräch soll auch Polizeioberkommissar Thomas Zeller vom Polizeiposten Wächtersbach mit von der Partie sein. Dieser musste nach den massiven Darstellungen aus dem Presseartikel gemeinsam mit seinen Kollegen reagieren und er organisierte folgerichtig eine große Kontrollaktion am Tegut-Parkplatz. Die Kontrolle brachte glücklicherweise die Bestätigung, dass die Jugend, die sich dort trifft, tatsächlich nicht  so ist, wie es beschrieben wurde. So konnten die Beamten bei ihren intensiven Kontrollen zum Beispiel keine Hinweise auf Besitz und Genuss von illegalen Drogen erlangen.

„Diese Tatsache bringt uns nun hoffentlich auf eine vernünftige Basis, in der wir gemeinsam und respektvoll miteinander umgehen können und so zu einer Lösung kommen, die für alle Beteiligten akzeptabel ist. Die Freien Wähler sind dafür offen und gehen davon aus, dass auch die anderen politischen Gruppierungen bereit sind, sich gemeinsam für die Sache einsetzen. “ sagt Klas abschließend.

 

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Die "Müllsackdebatte" aus 2007, erschienen in GNZ und GT:

 

Windeln mit Fäkalien dürfen auf keinen Fall in den Kompost!

Müllsackdebatte in Brachttal verärgert Freie Wähler Brachttal

Die jüngste Sitzung der Brachttaler Gemeindevertretung hat wieder einmal deutlich gezeigt, wie ernst es die Vertreter der großen Parteien mit ihren Wahlkampfthemen wirklich meinen. Familienfreundlichkeit ist ein Schlagwort, welches bei den Bürgern gut ankommt und deshalb auf die Fahne einer Partei gehört. Auf seiner Homepage schreibt SPD-Bürgermeisterkandidat Ferdinand Junius sogar: „Mit einer familienfreundlichen Politik und entsprechenden Projekten hat die Gemeinde die Lebensverhältnisse so zu gestalten, dass junge Menschen die bestmöglichen Bedingungen beim Aufwachsen erhalten. Außerdem müssen die gewählten politischen Vertreter ihre Anstrengungen darauf konzentrieren, eine familienfreundliche Infrastruktur zu schaffen.“ „Aufgrund der Tatsache, dass alle sich so familienfreundlich geben, haben wir dann einen Antrag gebracht, der wirkliche Familienfreundlichkeit ausdrückt“ sagt Bernd Henkel, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wählern Brachttal. „Unser Ansinnen war, dass alle Familien mit Kleinkindern bis zu zwei Jahren monatlich  einen kostenlosen Müllsack erhalten, um den zusätzlichen Müllanfall ohne Nachteile bewältigen zu können“, führt Christian Klas weiter aus. Es ging bei diesem Antrag um Familienfreundlichkeit und ein deutliches Zeichen der Gemeinde an die Familien. Leider kam es anders: Der Antrag wurde von den großen Parteien zerredet und es wurde mal wieder eine politische Grundsatzdiskussion daraus gemacht, welcher die bevorstehende Bürgermeisterwahl deutlich anzumerken war. Sachliche Argumente spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr. In der Presse bekamen beide Parteien eine öffentliche Ohrfeige für das gezeigte Abstimmungsverhalten. Um das Bild in der Allgemeinheit wiederherzustellen wurde nun in die Trickkiste gegriffen: Laut Pressemitteilung der SPD war die Grundsatzdiskussion zwar da, aber dies war nicht der Ablehnungsgrund! Vielmehr gibt es ja bereits eine Regelung für Familien und die Freien Wähler haben darüber hinaus auch noch die Pflegebedürftigen vergessen! Hört sich gut an, ist aber faktisch schon wieder falsch: Die erwähnte Sonderregelung in der Abfallsatzung der Gemeinde Brachttal lautet wörtlich: „Über mögliche Sonderregelungen für Behinderte, Pflegebedürftige und Familien mit Kindern entscheidet der Gemeindevorstand unter sozialen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Müllvermeidung.“ Bedingt durch diese Regelung haben pflegebedürftige und behinderte Menschen in Brachttal bei Nachweis der Pflegebedürftigkeit schon seit Langem unbürokratisch Sonderrechte für die Müllentsorgung erhalten. Aus diesem Grund gab es für die Freien Wähler keine Notwendigkeit, die Pflegebedürftigen und Behinderten explizit mit in einen Antrag zu fassen. Bei Familien hingegen gilt die Sonderreglung der existierenden Fassung „unter sozialen Gesichtspunkten“. „Bei unserem Antrag ging es aber nicht darum, nur den Familien zu helfen, die sich keine zusätzliche Mülltüte leisten können. Das diesen Menschen geholfen wird, stand für uns außer Frage“ sagt Christian Klas. „Der Antrag der Freien Wähler sollte allen Familien zu Gute kommen, um die propagierte Familienfreundlichkeit endlich auch mal zu untermauern.“ „Es war wohl nur der falsche Zeitpunkt diesen Antrag im Bürgermeisterwahlkampf zu bringen. Dabei hatten wir die Hoffnung gehegt, dass dieser bei sinnvollen Entscheidungen keine Rolle spielt! Hinterher ist man halt immer schlauer “ so Bernd Henkel weiter. „Allein vom Praktischen zeigte mir die Pressemitteilung der SPD, wie weit man dort von der Realität entfernt ist“, so Christian Klas. Offensichtlich weiß man nicht, dass ein Kind täglich mindestens fünf Windeln verbraucht, also mindestens 150 Stück im Monat. Wenn man diese alle offen in den Komposter legt, sind dort innerhalb kürzester Zeit selbst die größten Kapazitäten gesprengt. Da zudem einige Hersteller mit der Kompostierbarkeit ihrer Produkte werben, wurden eigene Recherchen angestellt. Alle kontaktierten Hersteller raten dringend von einer Kompostierung ab, sogar bei kompostierbaren Windeln, wenn diese Fäkalien enthalten. Geradezu gefährlich erweisen sich an dieser Stelle die Ausführungen der SPD, denn bei einer Kompostierung werden keine Temperaturen erreicht  welche pathologische Viren abtöten. Es geht eine nicht kalkulierbare Gefahr von einer solchen Kompostierung aus, die dringend verhindert werden muss. Aus diesem Grund sollte man sich an den Müllkalender halten: Windeln gehören nicht auf den privaten Kompost, erst recht nicht in die Biotonne, sondern einzig und allein in den Restmüll!


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Helmspende an die Brachttaler Jugendfeuerwehren:


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GT -Artikel vom 21.07.2005:

Gründungsversammlung in Brachttal am Freitag in der Alten

 

Schule Hellstem - Kritik an Beschluss über Kindergartengebühr

 

BRACHTTAL (gt). Am Freitag, 22. Juli, ist es soweit, in der ,,Alten Schule" in Hellstem, findet um 20 Uhr die Gründungsversammlung für die ,,Freien Wähler Brachttal" statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen "mitzumachen und die Weichen zu stellen dafür, dass es wieder um uns und nicht um die persönliche Selbstdarstellung geht. Dass Entscheidungen nicht länger verschleppt werden, sondern zügig und transparent getroffen werden und dabei die Bürger das Maß der Dinge sind", wie die Initiatoren Bernd Henkel und Alexander Potsis gestern in einer Pressemitteilung erklärten.

Die aktuellen Beschlussfassungen der beiden großen Parteien untermauern noch einmal sehr deutlich, dass es höchste Zeit wird etwas zu ändern. ,,Als Beispiel brauche man sich nur den Beschluss über die Kindergartengebühren anzusehen. Der Elternbeirat und die Gemeindeverwaltung hatten einen Vorschlag erarbeitet, der auf breite Zustimmung der Eltern traf und die Verringerung der Sozialstaffel auf nur noch eine Stufe vorsah und zudem die Tarife um fast 25 Prozent herauf setzte. Doch dann kam der Vorschlag der CDU: 98 Euro für jeden. Dass dies für Einzelne eine Erhöhung um fast 130 Prozent bedeutet, interessiert die CDU hierbei nicht. Die angebotene Härtefallregelung stellte sich als völlig untauglich dar, konnte von den Christdemokraten noch nicht einmal definiert werden und hätte zu einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand geführt", so Potsis Henkel. ,,Der SPD-Vorschlag, der dann auch beschlossen wurde, sieht nun vor, die Gebühren um etwa 37 Prozent zu erhöhen und die höchsten Kindergartengebühren im Main-Kinzig-Kreis einzuführen.  Ein Halbtagsplatz kostet ab jetzt 110 Euro, ein Ganztagsplatz inklusive Mittagessen stolze 190 Euro. Ergänzend hierzu sollen zwei Sozialstaffelungen eingeführt werden. Dass aber eine Sozialstaffel bei 1500 Euro Bruttoeinkommen überhaupt einen Sinn macht, ging aus einem Schreiben des Rechnungsprüfungsamtes hervor, das am gleichen Abend verlesen wurde. Darin wird darauf  hingewiesen,  dass  in  fast  jedem  Fall  sowieso  das  Sozialamt  die Kindergartengebühren übernimmt. Es wird also keine Familie entlastet, sondern lediglich der Kreis."

Das zweite Beispiel für die ,,bürgernahen" Entscheidungen finde man bei der Abstufung der Mittelstraße in Neuenschmidten. Diese soll von der Kreisstraße zur Gemeindestraße abgestuft werden. Es wurde eine Anliegerversammlung durchgeführt und im Ergebnis sprach sich eine deutliche Mehrheit für die Abstufung aus. Doch das Thema sei wieder einmal in den Ausschuss verwiesen worden.

Die Freien Wähler Brachttal sollen, wie Henkel und Potsis erklären, ,,zu einer Kraft von Menschen werden, die zwar politisch interessiert sind, aber vor dem derzeitigen Gehabe der so genannten etablierten Parteien zurückschrecken. Die Freien Wähler Brachttal wollen die eingefahrenen Pfade verlassen und sich stark machen für Toleranz, Sachlichkeit , Bürgersinn und Transparenz. Jetzt sind alle Brachttaler aufgerufen nicht zu schimpfen, sondern selbst die Initiative zu übernehmen und mitzumachen. Bernd Henkel und Alexander Potsis sehen die Chancen für die Freien Wähler auch darin, dass sich viele Wähler von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen und deshalb auch nicht mehr zur Wahl gehen. Für Fragen und Anregungen stehen beide unter folgenden Telefonnummern  zur Verfügung:  Bernd  Henkel,  06054/5180;  Alexander  Potsis, 0171/7830325.

 

 

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