Freie Wähler Brachttal e.V.
Freie Wähler Brachttal e.V.  

 

Gemeinde Brachttal täuscht künftig bei Fragen zum Wasserpreis

 

Freie Wähler Brachttal können den gefassten Gebühren - Beschluss nicht nachvollziehen

 

Im Juni 2019 hat die Gemeinde Brachttal als erste Kommune in Hessen auf Antrag der Freien Wähler Brachttal den Klimanotstand ausgerufen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde anerkennt, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt und dass deshalb künftig bei allen Beschlüssen der Gemeindeorgane auf die Umweltverträglichkeit geachtet werden soll. Im Oktober 2019 ist Brachttal dann, erneut auf Antrag der FWB, dem Bündnis Klimakommunen Hessen beigetreten.

 

Am vergangenen Montag, 16.12.2019, wurden im Gemeindeparlament die künftigen Wassergebühren beschlossen. Bürgermeister Zimmer setzte sich für eine Variante mit einer Grundgebühr ein und hatte zuvor die ihn unterstützende Koalition aus seiner CDU und der Brachttaler SPD auf Linie gebracht.

 

„Die Idee hinter dieser Grundgebühr ist vermeintlich, dass alle Nutzer des Wassernetzes die bereitgestellte Infrastruktur nun solidarisch zahlen und der Abgabepreis pro m³ Wasser dadurch niedriger wird. Dadurch wird erreicht, dass der Wasserpreis in Brachttal künftig 2,49 Euro/m³, beträgt. Dazu kommt die neue Grundgebühr in Höhe von 42,80 Euro.“, erklärt FWB-Vorsitzender Christian Klas.

 

„Wenn nun also künftig jemand fragt, wie hoch der Wasserpreis in Brachttal ist, kann Zimmer darstellen, dass er relativ moderat bei 2,49 Euro/ m³ liegt. Ohne die nun eingeführte Grundgebühr, hätte der Preis auf 2,70 Euro/m³ erhöht werden müssen.“, führt Torsten Gast weiter aus.


Ein weiteres Argument pro Einführung der Gebühr war für den Bürgermeister die Tatsache, dass nun alle, die an der Infrastruktur angeschlossen sind, zahlen müssen, auch wenn das Haus oder die Wohnung leer steht und somit eine sogenannte Null-Meldung erzeugt.

 

„Da es das seit 2012 von den Freien Wählern geforderte und seit Jahren vom Parlament beschlossene Leerstandskataster bis heute nicht gibt, konnte aber auch niemand auf Anfrage Auskunft geben, wie viele dieser Leerstände es denn tatsächlich gibt.“, ergänzt Enrico Detzer.

 

Markus Gleiss führt weiter aus: „Kommen wir nun zur eigentlichen Krux der Geschichte. Ein Haushalt, der sich redlich bemüht Wasser zu sparen und im Jahr 30 m³ Wasser braucht, hätte bei der deutlichen Erhöhung auf die erforderlichen 2,70 Euro und der Beibehaltung der bisherigen Zählermiete in Höhe von 12,84 Euro als Grundgebühr künftig 93,84 Euro im Jahr gezahlt. Dank der nun eingeführten Grundgebühr muss der gleiche Haushalt nun sogar 117,50 Euro zahlen. Im Jahr 2019 fielen für diesen Haushalt Kosten von insgesamt 80,34 Euro an, die neuen Gebühren machen für diesen Haushalt somit eine Steigerung von 46 % aus."

 

Es wird aber noch besser, findet Sabine Gleiss: „Sobald ein Haushalt den Verbrauch von 150 m³ überschreitet, werden die anfallenden Kosten auf den Kubikmeter berechnet sogar günstiger, dank der Grundgebühr. Der Verbrauch von 150 m³ Wasser hätte bei der Erhöhung auf 2,70 Euro künftig 417,84 Euro gekostet, in der neuen Variante sind es aber nur noch 416,30 Euro. Sollte der Nutzer sogar 500 m³ verbrauchen, werden bei ihm dank der getroffenen Regelung künftig nur 1287,80 Euro fällig statt 1362,84 Euro.“

 

„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass kleine Haushalte, in denen oftmals einzelne Senioren leben, und wassersparende Haushalte durch den getroffenen Mehrheitsbeschluss künftig belastet werden. Das ist in der heutigen Zeit genau das falsche Signal und unseres Erachtens sozial unverträglich“, stellt Yvonne Langer abschließend fest.

Müll wird zunehmend zu einem sehr teuren Problem für die Gesellschaft

 

 

"Auch bei uns müssen die Gebühren ab Haushalt 2020 aufgrund der Kostensteigerungen bei den Deponiekosten um ca. 40% erhöht werden", erklären die Freien Wähler Brachttal.

 

Nun werden die Mülltonnen mit „Chip“ versehen. Zusatzkosten: 26.000,- EUR. Die Maßnahme war ein ausdrücklicher Wunsch von BGM Zimmer (CDU). Leider wird diese Maßnahme außer Kosten und zusätzlichem Ärger sowie noch mehr Kosten, keine Erfolge in der Müllreduzierung bringen!

 

Wir wissen, in einigen Landkreisen wird über den Chip verwogen, in anderen Landkreisen werden die Kosten mittels Chip pro abgeholter Tonne abgerechnet. Diese Maßnahmen finden ihre Grenzen jedoch an genau einer Stelle: Wenn nicht mehr Müll vermieden, sondern aufgrund hoher Kosten lieber illegal entsorgt wird. Denn wilder Müll ist nicht nur ein Ärgernis, die Entsorgung ist auch doppelt teuer und lässt somit die Müllgebühren weiter anschwellen.

 

158 Kilogramm Restmüll - das ist die Durchschnittsmenge pro Haushalt und Jahr laut Statistik, die in Deutschland produziert wird. Am wenigsten Restmüll produzieren die Menschen in Freiburg, dort sind es "nur" 90 Kilogramm. Andere Städte erreichen Werte von fast 250 Kilogramm je Haushalt. In Nordrhein-Westfalen etwa ist Duisburg mit 241 Kilogramm trauriger Spitzenreiter, die umweltfreundlicheren Münsteraner verbrauchen "nur" halb so viel, nämlich 121 Kilogramm.


In Freiburg etwa gibt es eine Mitarbeiterin, die ausschließlich in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen zur Abfalltrennung "unterrichtet". Macht eine Kommune eine Aufklärungskampagne in der Schule, wie Müll am besten zu trennen ist, kann dieses Geld aus dem Topf des Müllentsorgers genommen und über die allgemeinen Gebühren wieder "reingeholt" werden.

 

Fazit der FWB:
a) Zunächst sollten die Themen in den KiTas sowie Schulen des gesamten Main-Kinzig Kreises unterrichtet und

b) die Bürger/innen durch die Kommunen zum Entsorgungssystem sowie Kosten und Gebührenbelastungen aufgeklärt werden und

c) Landkreise und Kommunen sich für Nahversorger und Einzelhändler vor Ort mit entsprechenden Konzepten zur Müllvermeidung einsetzen.

Für den 21.11. hatten wir eine Inofveranstaltung in Streitberg organsiert:

 

Das Thema “Demokratie“ ist derzeit wieder in vieler Munde.

Aber welche Möglichkeiten bestehen für die Bürgerinnen und Bürger auf kommunaler Ebene direkt in das kommunalpolitische Geschehen einzugreifen?

 

Die Hessische Gemeindeordnung sieht hier das Bürgerbegehren und den Bürgerentscheid vor. Welche Voraussetzungen jeweils vorliegen müssen und welche Regeln seitens der Gemeinde bzw. Gemeindevertretung zu beachten sind, wird Herr Matthias Klarebach am 21. November 2019 ab 19.30 Uhr (bis ca. 22.00 Uhr) allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Mandatsträgern und Verwaltungsmitarbeitern näher bringen.

 

Referent Matthias Klarebach aus Laubach ist Mitglied im Verein “Mehr Demokratie e.V. Hessen“ und als solcher auch erster Ansprechpartner des Vereins “Mehr Demokratie e.V.“ für eine Bürgerbegehrensberatung in Hessen.

 

Wir freuen uns auf einen kurzweiligen Abend und viele interessierte Zuhörer. Jede/r Interessierte ist eingeladen.

Für den 6.11. hatte der Vorsitzende der Gemeindevertretung zu einer Bürgerversammlung in Sachen Straßenbaubeiträge eingeladen.

 

Die Freien Wähler Brachttal hatten eine Resolution auf den Weg gebracht, dass diese Beiträge eigentlich abgeschafft gehören und die notwednigen Mittel durch das Land bereit gestellt werden müssen.

 

Da dies nicht der Fall ist, kommt nach unserer Meinung aktuell in Brachttal nur die Einführung der "wiederkehrenden Straßenbaubeiträge" in Frage.

 

Wir sind gespannt, wann eine entspechende Vorlage endlich aus dem Rathuas kommen wird. Ausführliche Beratungen haben in allen Gremien bis Sommer 2019 stattgefunden, aber man scheint dieses heiße Eisen nicht anpacken zu wollen.

Mit mehreren Anträgen der FWB wird sich die Gemeindvertretung in der Oktobersitzung beschäftigen:

 

1. Erstellung eines Imagefilmes für Brachttal

 

Finanzmittel in Höhe von 4.000,- EUR sollen in den Haushalt 2020 aufgenommen werden, um die Gemeinde künftig in einem Imagefilm besser und großflächiger präsentieren zu können.

 

 

2. Beitritt zum Bündnis Klimakommunen Hessen:

 

Brachttal sollte dem hessischen Bündnis der Klima-Kommunen beitreten.

"Nach dem einstimmigen Beschluss der Vertretung zur Ausrufung des Klimanotstandes für Brachttal ist dies der logische nächste Schritt. Wir sollten mit anderen Kommunalen Vertretern, den Experten vom Land Hessen und der Wirtschaft zu einem regelmäßigen Gedankenaustausch kommen und mehr über die Förderungen erfahren.

 

3. Radwegeausbau

 

Die FWB möchten die Möglichkeit offen halten, dass Brachttal gemeinsam mit der Stadt Wächtersbach und dem Landkreis MKK ein Radwegekonzept für alle Ortsteile umsetzt. Damit verbunden wäre die vollständige Erschließung der sogenannten Spielberger Platte, als auch eine Verbindung des Ortsteil Udenhain mit Sotzbach.

Für die Umsetzung sollen zunächst die Kosten ermittelt werden.

 

4. Bauplatzkonzept für Wohn- und Gewerbebau

 

Brachttal braucht endlich ein Konzept, um den Wohn- und Gewerbebau kontrolliert anzuschieben.

Dazu sollen zunächst die Kosten für die Erstellung eines solches Konzeptes ermittelt werden.

 

Wünschenswert wäre es natürlich in diesem Zusammenhang auch, wenn schon lange beschlossene Dinge wie die Erstellung eines Leerstandskatasters endlich umgesetzt würden.

 

Einweihung des

"Weißer Garten Hellstein - Mahnmal wider das Vergessen"

 

Auf Antrag der FWB  hat die Gemeindevetretung Brachttal im Dezember 2017 beschlossen, dass es im Gemeindegebiet ein Mahnmal geben soll. Dieses ist dazu gedacht, daran zu erinnern, dass es in den 1930er Jahren Menschen gelungen war, eine menschenverachtende Ideologie salonfähig zu machen und bis in kleine Dörfer in ganz Deutschland zu verbreiten.

 

Das Mahnmal soll daran erinnern, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholen darf.

 

Aus dem Antrag resultierte die AG Gedenken, die schließlich nach intensiver Arbeit die Idee des weißen Gartens vorstellen und Umsetzen konnte.

 

Der weiße Garten erzählt die Geschichte zweier im Brachttaler Ortsteil Hellstein geborener Kinder. Johanna ereilte das gleiche Schicksal wie die berühmte Anne Frank, auch sie floh nach Holland, wurde aufgegriffen und im Alter von 16 Jahren im KZ Auschwitz ermordet.

Ihr kleiner Bruder Erich floh als Elfjähriger mit Kindertransporten auf einem langen Weg über Frankreich, Spanien und Portugal nach Amerika.

Die Eltern wurden beide ebenfalls in Auschwitz getötet.

 

Das Foto ist bei der Einweihung des Mahnmals am 15.09.2019 entstanden, zu der die auf dem Bild zu sehende Nichte des überlebenden Erich Grünebaum, Laureen Avery, aus Amerika anreiste.

Kinderfreundliche Kommune

 

Die FWB hatten in der Brachttaler Gemeindevertretung den Vorschlag eingebracht, dass sich die Gemeinde um das Gütesiegel "Kinderfreundliche Kommune" bewerben soll.

 

Aufgrund der Kosten, die bei der Zertifizierung entstehen, lehnte die Mehrheit von CDU und SPD dies ab. Es wurde ein Kompromiss gefunden, dass dennoch innerhalb der Gemeinde das Notwendige getan werden soll, um Brachttal zu einer kinderfreundlichen Kommune zu machen.

 

Aus dem FWB-Antrag resultierte daher der Arbeitskreis Kinderfreundliche Kommune, der mittlerweile seine Arbeit aufgenommen hat.
Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.

Die Schulleitung der GS Brachttal hat sich Mitte August 2019 gegen eine Beantragung des sogenannten Pakt für den Nachmittag augesprochen. Eine Entscheidung, die von uns als politisch Verantwortliche in Brachttal nicht nachvollzogen werden kann. Die FWB sind als Verein auch Mitglied des Betreuungsvereins und werden sich auf allen möglichen Ebenen dafür einsetzen, dass das geändert wird.

 

Update:

 

Nach erhöhtem Druck über die Politik (alle Fraktionen im Brachttaler Parlament votierten einstimmig dafür, sich für den Pakt für den Nachmittag einzusetzen)  und die Öffentlichkeit, hat die Schulkonferenz im Oktober 2019 doch den geforderten Antrag zum Pakt für den Nachmittag eingereicht.

 

Die Bürgerliste Streitberg hat mit ihrem Ortsvorsteher Torsten Gast am 17.08. im Rahmen eines Arbeitseinsatzes die Tischtennisplatte am DGH aufgestellt und das Bach- und Brückengeländer am DGH-Streitberg teilweise erneuert.
Vielen Dank an die freiwilligen Helferinnen und Helfer!

 

Ein großes Dankeschön auch noch einmal an die Elterninitiative Brachttal für die Geldspende, die den Kauf der Tischtennisplatte und eines Basketballkorbs ermöglichte.

 

Gemeinsam geht es besser

In seiner Funktion als Jugendleiter des JFV Kinzigtal erhielt Christian Klas die Nachricht, dass ein Spender zwei nagelneue, 2 x 3 m große Fußballtore im Wert von 800 Euro in seinem Besitz hat, die er nicht gebrauchen kann und sinnvoll vergeben will.

Für den Spielbetrieb des Fußballvereins waren die Tore aufgrund ihrer Größe nicht geeignet, als stellvertretender Ortsvorsteher von Schlierbach wusste Klas (Freie Wähler Brachttal) allerdings, dass die Tore am Bolzplatz vorm Sportplatz in einem desolaten Zustand sind. Er holte die Spende daher ab und suchte kurzfristig Helfer für den Aufbau am 25. Juli 2019.

Da vom Ortsbeirat lediglich Yvonne Langer (FWB) und Patric Bähr (CDU) konnten, wurden weitere Mitglieder der FWB dazu gebeten und auch ein paar Jugendliche aktiviert.

 

Vor Ort traf sich eine kleine, bunte Truppe. Die alten Tore wurden demontiert, die neuen Tore zusammengebaut und für den Aufbau vorbereitet. Da die Montage am Ende an einem kleinen Detail scheiterte, wurde sie später vom Bauhof der Gemeinde abgeschlossen.

 

Das Material für die Befestigung der Tore, die Anschaffung der notwendigen Tornetze und das Grillgut zur Verpflegung der Helfer wurden vom Ortsbeirat Schlierbach finanziert, die Freien Wähler Brachttal spendeten die Getränke beim Arbeitseinsatz und der SV Brachttal stellte seinen Grill am Vereinsheim zur Verfügung.

 

So konnte durch eine vorbildliche Zusammenarbeit gemeinsam ein tolles Ergebnis erzielt werden. Bürgermeister Zimmer schaute während der Arbeiten am Bolzplatz vorbei und bedankte sich ausdrücklich bei Jung und Alt für das gezeigte Engagement.

Am24.0 Juli 2019 traf sich das Team der Brachttaler Ferienspiele zur letzten Vorbesprechung. Die Freien Wähler konnten zum Treffen einen Scheck über 500 Euro überreichen.

280 Euro stammen aus dem Überschuss des Brachtaler Familienweihnachtsmarkt 2018. Die restlichen 220 Euro legten die FWB aus ihrer Vereinskasse dazu.

Bürgermeister Wolfram Zimmer nahm den Scheck für die Gemeinde entgegen.

Auf unseren Antrag hin hat die Brachttaler Gemeindevertretung am Montag, 24.06.2019, einstimmig den Klimanotstand für Brachttal ausgerufen!

Der beigefügte Bericht wurde durch die regionale Presse in der Gelnhäsuer Neue Zeitung (GNZ) am 26.06.2019 veröffentlicht.

 

Am Donnerstag, 27.06.2019, folgten die Städte Wiesbaden und Rüsselheim. Das kleine Brachttal hat mit seinem Beschluss als hessischer Vorreiter bundesweit positiv Schlagzeilen gemacht. Berichtet wurde darüber bei Hessenschau, FFH, RPR, NTV, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und vielen anderen Presseorganen.

 

Immer mehr Städte und Gemeinden und sogar ganze Länder wie England und Irland rufen den sogenannten Klimanotstand aus.

Was bedeutet das eigentlich?

 

Dies bedeutet, dass die ausrufende Gemeinde / Stadt bzw. das ausrufende Land feststellt, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Es geht also um den Umgang mit der Klimakrise.

 

Das Ausrufen des Klimanotstandes hat zwei Folgen:

eine Externe und eine Interne.

 

Die externe Folge:
Ausgehend von Städten / Kommunen sollen weltweit die säumigen Regierungen gezwungen werden, die von der UN verordneten und völkerrechtlich verbindlichen CO2-Reduktionsziele plangemäß umzusetzen.
Darüber hinaus stellt die Ausrufung des Klimanotstandes eine Resolution der ausrufenden Gemeinde dar, welche die übergeordneten Regierungen auffordert, weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu prüfen und umzusetzen.

 

Die interne Folge:
Die ausrufende Kommune verpflichtet sich, alle künftigen Projekte und Maßnahmen im Hinblick auf Klimaschonung und Nachhaltigkeit zu überprüfen. Darüber hinaus sucht die Kommune aktiv nach eigenen, umsetzbaren Projekten zum Klimaschutz.

 

Was sagen die Brachttaler eigentlich zu diesem Thema?

 

Schreibt uns gerne eine Mail dazu oder besucht uns auf Facebook und kommentiert die Frage dort.

 

 

Tuesday for future: Die Zukunft beginnt jetzt!

 

Am Dienstag, 18.06.2019, 19:30 Uhr findet im Nebenraum des Restaurants Alt Budapest eine Mitgliederversammlung der Freien Wähler Brachttal statt.

 

Tagesordnung:
1. Satzungsänderung, 2. Straßenbaubeiträge, 3. Verschiedenes.

 

Die FWB werden an diesem Abend ihre Satzung so anpassen, dass künftig auch Jugendliche dem Verein beitreten können um ihre Themen zu platzieren und ihre Politik vor Ort mit zu gestalten.

 

Eine weitere Änderung wird sein, dass künftig auch Hospitanten als Nichtmitglieder auf den Wahlisten der FWB kandidieren können.

 

Das nächste Thema des Abends ist die bevorstehende Entscheidung in Sachen Straßenbeiträge. In den kommenden Wochen werden die Mandatsträger der FWB in den Gremien ihre Stimmen zu den vier möglichen Varianten abgeben.
Deshalb werden die Möglichkeiten in der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern und intersessierten Gästen noch einmal vorgestellt.

 

Unter dem Punkt "Verschiedenes" werden relevante Themen der Gemeinde besprochen. Unter anderem die Bereiche Grundschulbetreuung, kinderfreundliche Kommune, Wasserbehälter und auch der Klimawandel und die Möglichkeiten einer kleinen Gemeinde wie Brachttal.

 

Die Freien Wähler Brachttal freuen sich, wenn auch interessierte Nichtmiglieder oder Mitgliedsinteressenten den Weg zur Versammlung finden.

Vor zwei Jahren hat der Ortsbeirat in Brachttal - Streitberg "Blühstreifen" an den Ortsdurchfahrten angelegt. Nicht nur wertvoll für die Natur, sondern auch sehr schön anzusehen:

Brachttal hat einen neuen Werbeflyer, den wir hier präsentieren.

 

Glückwunsch ans Rathaus, ein gelungenes Projekt.

 

Schön ist auch, dass das Projekt "Jung kauft alt" heute als ein Aushängeschild der Gemeinde dient. Die FWB haben es 2011 ins Parlament eingebracht und es erst nach vielen Anläufen im Jahr 2015 endlich durchsetzen können.

 

Heute ist "Jung kauft alt" ein Brachttaler Erfolgsmodell, wie es der tolle Flyer hoffentlich auch wird:

Auch wenn man aufgrund der letzten Nachrichten damit rechnen musste, bestürzt uns die Nachricht vom Tod von Hans Georg und macht die Freien Wähler Brachttal sehr traurig.

Hans war ein Original, ein vorbildlich engagierter Bürger und auch mit seinen Ecken und Kanten stets ein angenehmer Gesprächs- und Verhandlungspartner.

Mit ihm verliert unsere Gemeinde Brachttal und vor allem sein Ortsteil Udenhain einen tollen Menschen, der stets bereit war, für andere einzustehen und da zu sein. Wenn es politisch um eine gute Sache ging, gab es für ihn keine Parteiraison.

Hans, wir werden Dich vermissen!

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie!

Wird die Grundschule Brachttal zur Ganztagsschule?


Die Freie Wähler Brachttal wünschen die nächsten Entwicklungsschritte

Brachttal

 

 

Die Fraktion der Freie Wähler Brachttal (FWB) wünscht sich, dass die Lehrerschaft der Grundschule Brachttal, die Elternbeiräte sowie der Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Brachttal e.V. gemeinsam mit dem Schulträger die nächsten, logischen Schritte der zielstrebigen Weiterentwicklung gehen.


Nachdem im Rahmen einer Besichtigung der Räumlichkeiten und Container des Betreuungsvereins durch einige Ortsbeiräte aus Brachttal und der betroffenen Wächtersbacher Ortsteile bekannt wurde, dass bereits im Winter 2018/2019 eine Warteliste besteht und es erheblichen Optimierungsbedarf gibt, konnten nun bereits einige Punkte in Angriff genommen werden. Die Diskussionen haben Vorschläge aus den Reihen der Ortsbeiräte und des Betreuungsvereins erbracht, die nun zu sachlichen und fachlichen Prüfungen anstehen.

 

Die FWB hatten im Februar 2019 einen Vortrag mit Herrn Guido Seelmann-Eggebert von dem Ganztagschulverband Hessen e. V. organisiert. Der als ausgewiesener Fachmann bekannte Dipl. Pädagoge und ehemalige Rektor einer Frankfurter Schule lies keinen Zweifel an der pädagogischen Notwendigkeit dieser Veränderungsprozesse aufkommen. „Der gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklung müsse Rechnung getragen werden. Vor allem aber aus der pädagogischen Sicht ist eine verbesserte Tagesrhythmisierung anzustreben. Dem Verlust von Lern- und Unterrichtszeit sollte entgegen gewirkt werden. Die Förderung der Kinder aus finanziell benachteiligten Haushalten ist somit ebenso in den Fokus zu stellen“, so Seelmann-Eggebert.

 

„Wer die Förderung sozial benachteiligter Kinder unterlässt, muss mit den Folgekosten rechnen, die sie als erwachsene Empfänger von Transferleistungen verursachen“, titelte die Frankfurter Rundschau in der Folge der OECD-Studie „Familien besser unterstützen“, im Jahr 2011.

 

Die möglichen Vorteile einer Ganztagsschule für die Dörfer Brachttals liegen auf der Hand. Im Prinzip muss mittlerweile klar sein, für eine positive Bevölkerungsentwicklung in Brachttal respektive die Entwicklung der Gemeinde, zu einer außerordentlich familien- und kinderfreundlichen Kommune, führt auch über den Weg der Ganztagsschule und den damit verbundenen schulischen, freiwilligen Angeboten. Mit den jüngsten Vorstandswahlen im Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Brachttal e.V. konnten weitere Weichen zur Stabilisierung der Betreuung gestellt werden. „Allerdings können und dürfen wir uns in diesem sehr wichtigen Themengebiet der kommunalen Entwicklung sowie Förderung und Bildung unserer Kinder nicht nur auf die Arbeit von ehrenamtlichen Vereinsvorständen verlassen. Die Grundschule sollte daher unbedingt in ein Ganztagsprofil mit freiwilligen Angeboten überführt werden. Der umgehende Bau einer Großküche und Mensa durch den Schulträger auf dem Brachttaler Schulgelände sei das erfreuliche Resultat“, so die FWB-Fraktion in ihrer Mitteilung.

 

Die aktuellen Bauarbeiten an der Grundschule im Bereich der Lehrerzimmer sollten für weitere Gespräche und Planungen zu baulichen Maßnahmen zwischen Schulleitung und dem Main-Kinzig-Kreis genutzt werden, zumal für das neue Schuljahr erneut eine steigende Nachfrage zu verzeichnen ist. „Die Schulkonferenz, bestehend aus Lehrerschaft und Elternbeiräten sollten die nötigen Entscheidungen zur Aufnahme in ein Ganztagsprofil noch vor den diesjährigen Sommerferien treffen, um die Frist 31.10.2019 einhalten zu können,“ so die Freie Wähler Brachttal abschließend.

Familien- und kinderfreundliche Kommune Brachttal
Strategie und Leitbild gefordert

 

Die Freie Wähler Brachttal (FWB) haben die entsprechenden, erforderlichen Anträge für positive Veränderungen Brachttals in die Gemeindevertretung eingebracht.

Sie wurde allesamt in den HFB-Ausschuss verwiesen, um beraten zu werden.

Die FWB haben sich neben dem seit Jahren erfolgreichen, kommunalen Programm „Jung kauft Alt“, für ein „Leerstands-, Baulücken- und Altersstrukturkataster“ und für die Bewerbung zur Aufnahme in ein „Dorfentwicklungsprogramm“ ausgesprochen.

Hinzu kommt der Vorstoß der FWB die Gemeinde weiter entwickeln zu wollen in Sachen „familien- und kinderfreundliche Kommune Brachttal“.

Nach Vorstellung der FWB sollen genau diese Themen in ein kommunales Leitbild zur Innenentwicklung eingehen und entsprechend positiv vermarktet werden.

 

Vorschläge für eine Dorfmoderation mit der Unterstützung der Hessen Agentur – Vitale Orte – sowie einem Zuschuss von 65% durch die WI-Bank liegen ebenfalls auf dem Tisch. Scheinen leider im Moment aber keine Mehrheiten zu finden, obwohl die Vorschläge in Summe mittel- und langfristige Lösungen für Brachttal bieten und die Türen zu den Fördertöpfen öffnen könnten.

PM vom 14.03.2019:

 

FWB werfen Bürgermeister Zimmer (CDU) fehlenden Weitblick vor

 

Freie Wähler Brachttal (FWB) sind der Meinung, dass es aktuell noch an einer vernünftigen kommunalen Strategie fehlt, um die Gemeinde als Wohnstandort ausreichend zu bewerben und somit fit für die Zukunftt zu machen!

 

"Wir müssen von verwalten zu gestalten kommen," so die Aussage von Enrico Detzer (FWB) gegenüber Bürgermeister Zimmer in der gestrigen HFB-Sitzung.

 

"Brachttal wird seine Vorzüge als Wohnstandort besser darstellen und vermarkten müssen, um Zuzug zu generieren," ist Torsten Gast (FWB) überzeugt. Gast weiter: "Daher werden die Freie Wähler Brachttal in der Sitzung der Gemeindevertretung im März 2019 auch einen Antrag auf die Entwicklung einer Kommunalen Strategie zu allen relevanten Einzelthemen stellen."

 

FWB sind überzeugt, Brachttal benötigt eine ausgezeichnete Familien- und somit Kinderfreundlichkeit, funktionierende Vereinsstrukturen sowie ein adäquates Angebot an Bauplätzen, um nur die relevantesten Themengebiete zu benennen.

Zum Thema ein Auszug aus einem Beitrag der Zeitschrift Kommunal

 

Wohnatlas:

Ländlicher Raum profitiert von Preisexplosion
Die Immobilienpreise stiegen 2018 in über 90 Prozent der Landkreise. Am höchsten sind sie weiterhin in den Großstädten und Speckgürteln. Davon könnte der ländliche Raum profitieren.
Seit Jahren zeigt der Wohnatlas der Postbank die Entwicklung der Immobilienpreise, seit Jahren erhöhen sich die Preise im Bundesdurchschnitt. Doch im Jahr 2018 stiegen sie nicht nur im Durchschnitt, sie stiegen in fast jedem einzelnen Landkreis. Genauer gesagt, in 365 der insgesamt 401 deutschen Landkreise. Nicht nur in den Großstädten und ihren Speckgürteln, sondern auch im ländlichen Raum steigen die Immobilienpreise in vielen Regionen stark an. Absolut bleiben die urbanen Regionen jedoch weiterhin am teuersten. Das bewege mittlerweile viele Menschen, die in einer Immobilie eine sichere Geldanlage suchen, dazu im LÄNDLICHEN RAUM zu suchen, sagen die Experten der Postbank

Die Presse hat vergessen zu erwähnen:

Auf Antrag der FWB wurde der Beschluss zum Mehrzweckplatz um zukunftsweisende Details ergänzt. Es werden beim Umbau Ladesäulen für ein E-Fahrzeug und drei E-Bikes geschaffen.

Ein weiterer, wichtiger Schritt in die Zukunft.

Die Gemeindevertretung stimmte diesem Zusatzvorschlag der FWB einstimmig zu, der Ortsbeirat Udenhain begrüsste die Ergänzungen auch ausdrücklich!


BrachtWerk - Gutes aus der Heimat

so heißt der Laden, der am 01.02.2019 auf dem Gelände der Waechtersbacher Keramik im ehemaligen Werksverkauf eröffnet hat.

 

Zur Eröffnung haben sich auch die Freien Wähler Brachttal das neue Geschäft angesehen und ein Gastgeschenk überreicht.

Wir wünschen Sabrina Zimmer und ihrem Team viel Erfolg.

 

Als Gastgeschenk wurde ein vom Schlierbacher Hobbykünstler Dominic Schultheis gefertigtes Leuchtbild überreicht, ein wahres "BrachtStück"

 

Ein Antrag der FWB aus 2013 wurde im Januar 2019 endlich umgesetzt!

 

Auch dieses Beispiel zeigt wieder, dass die FWB (politisch) vorrausschauend arbeiten und sich oftmals frühzeitig mit den Themen beschäftigen, die Brachttal für seine Zukunft gut aufstellen!

 

 

 

Fortbildung am 23.01.2019, organisiert von den FWB

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Quellenweg 17
63636 Brachttal

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letzte Aktualisierung am

10.10.2021